Sonntag, 2. Februar 2014

Alice Schwarzer erstattet Selbstanzeige wegen Schweizer Konto

Für mich bricht nun eine Welt zusammen. Fassungslos stand ich heute Morgen auf und musste am Frühstückstisch diese schockierende Meldung zur Kenntnis nehmen. Die Ikone des deutschen Feminismus, das weibliche Gesicht des besseren Deutschlands der Nachkriegszeit bunkerte Schwarzgeld in unserem sympathischen Nachbarstaat. Dabei hat diese Frau unsere Gesellschaft so verdammt weitergebracht. 

Ihr habe ich es in erster Linie zu verdanken, dass mir die Frauen selbstbewußt ständig auf der Nase rumtanzten. In den guten, alten 1950ern unmöglich. Wegen ihr musste ich mich in Lesbencafes mit Gläsern bewerfen lassen oder Sprüche anhören wie: "Ey, willste mich anmachen oder wat?.....Mach den Abflug, Alter, hier ist ne männerfreie Zone...Tötet das Patriarchat." 

Nun, in den späten Lebensjahren ließ sie sich mit den konservativen Machtpotentaten ein, die sie zwei Jahrzehnte zuvor noch bekämpfte. Egal, Hauptsache sie brachte unser Land nach vorne, wenn auch nur mit der Forderung, das öffentliche Leben zu regulieren.

Ich bin einfach nur traurig, dass das moralisch feministische Pendant zu Günther Grass sich an ihre eigenen Moralvorstellungen nicht gehalten hat.

Grass, der Belehrer der Nation, der um den Nobelpreis so lange bettelte bis er ihn bekam, offenbarte erst nach der Verleihung des Preises seine SS-Mitgliedschaft. Die Feminismusbombe der Nation durfte sich nun selbst prostituieren, obwohl sie ständig ein Verbot diesbezüglich verlangte. Andererseits ist mir in meinem Leben noch niemand begegnet, der sich an das eigene Moralgekotze jemals gehalten hat. Deutschland, mit diesen Pappnasen hast Du es besser.

Freitag, 17. Januar 2014

Ronald Pofalla wechselt in den Vorstand der Deutschen Bahn AG

Ronald Pofalla, der Robert Redford der deutschen Politik, wechselt in den Vorstand der Deutschen Bahn AG. Dafür wird eigens ein neuer Posten für ihn geschaffen. Sein Jahresgehalt beträgt 1,3 bis 1,8 Millionen Euro. Mir dämmert so langsam, warum die Bahn niemals zu einem Unternehmen aufsteigen wird, welches effizient und kundenorientiert arbeitet. Vom Kanzleramt direkt in die Schaltzentrale der Pleiten, Pech und Pannen. Ein Paradebeispiel des vorherrschenden Lobbyismus (Korruption?) in Deutschland, denn selbstverständlich wird er die Aufgabe haben, unnötigen Wettbewerb von der Bahn mit seinen hervorragenden Kontakten in Berlin fernzuhalten.

Hier noch einmal eine kleine Auswahl seiner verbalen Heldentaten, die uns zeigt, warum wir den kleinen Roni McPofalla ewig in Erinnerung behalten werden:

“Es gibt Ausspähungen nur in ganz konkreten Einzelfällen, die unserer Sicherheit dienen“.

"Der Vorwurf der vermeintlichen Totalausspähung ist vom Tisch. Es gibt in Deutschland keine millionenfache Grundrechtsverletzung, wie immer behauptet wird."

"Ich erkläre die NSA-Affäre für beendet."

"Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen. Ich kann Deine Scheiße nicht mehr hören."

Ronaldo Pofalla gewinnt Politicien d'Or

Ronaldo Pofalla gewinnt Politicien d'Or - Deutschland in den anderen Kategorien stark vertreten.

Ronaldo Pofalla wurde zum "Spieler" des Jahres 2013 gewählt und erhält die Auszeichnung "Politicien d'Or" nächste Woche in Zürich. Wie die Féderation Internationale de Politique  Association (FIPA) bekanntgab, erreichte Pofalla 3233 von 4000 möglichen Stimmen. Auf Platz 2 landete die Deutsche Silvana Koch-Mehrin mit abgeschlagenen 223 Stimmen. Dritter wurde der weissrussische Diktator Alexander Lukaschenko (111 Stimmen). Damit erhält zum ersten Mal seit Beginn des Wettbewerbs im Jahre 1990 ein deutscher Politiker diese Auszeichnung. Pofallas politische Leistungen in der NSA-Affäre und sein Sprachwitz ("Ich kann Deine Fresse nicht mehr sehen") seien die ausschlaggebenden Faktoren dafür gewesen. 

Als beste "Mannschaft" kürten die weltweit ausgesuchten Journalisten, Regierungsmitglieder und Parlamentarier die schwarz-gelbe Bundesregierung (2009-2013) für ihren vorbildlich harmonischen Umgang (Gurkentruppe und Wildsäue). Zum besten "Trainer" wählten die Wahlberechtigten den türkischen Regierungschef Tayip Erdogan. 


Der ehemalige venezolanische Diktator Hugo Chavez erhielt posthum den Ehrenor für sein Lebenswerk. Stellvertretend für ihn nimmt aller Voraussicht nach  der iranische Ex-Präsident Ahmadinedschad den Preis in Empfang (mt).